Junggesellenabschied wer zahlt

Junggesellenabschied – wer zahlt eigentlich was?

Man sagt, dass man als gute Freundin oder guter Freund genau ein Event im Leben der angehenden Braut bzw. des Bräutigams nicht verpassen darf: den Junggesellenabschied! Hier wird das angehende Brautpaar offiziell von den besten Freunden in die bevorstehende Ehe verabschiedet. Bei einem „letzten“, gemeinsamen Abend lasst ihr es noch einmal so richtig krachen! Im Vordergrund des Junggesellenabschieds steht natürlich immer die Braut bzw. der Bräutigam. Gemeinsam, unter der Anleitung der Trauzeugen wird ein Programm auf die Beine gestellt, welches dem Brautpaar in jedem Fall gefällt! Eine Frage, die regelmäßig dafür sorgt, dass die Planungen ins Stocken geraten, ist ein Klassiker. Wer zahlt eigentlich den Junggesellenabschied? Müssen Braut und Bräutigam selbst in die Tasche greifen oder werden die Kosten für das Brautpaar von der Gruppe, gemeinschaftlich übernommen? Knifflige Fragen, auf die es im Regelfall aber eindeutige Antworten gibt!

Der Trauzeuge ist für die finanzielle Planung verantwortlich

Für die finanzielle Planung des Junggesellenabschieds sind in aller Regel die beiden Trauzeugen verantwortlich. Diese sorgen nicht nur dafür, dass alle Jungs und Mädels in der Gruppe sich auf einen bestimmten Tag, an dem der Junggesellenabschied stattfinden soll einigen. Auch die entsprechenden Kosten werden vorab kalkuliert. Es ist selbstredend, dass dabei die finanziellen Möglichkeiten eines jeden Gruppenmitglieds in die Planung miteinbezogen werden! Schließlich möchtet ihr keine Person aufgrund fehlender, finanzieller Mittel vom Junggesellenabschied ausschließen. Und: auch das Brautpaar ist vor dem Junggesellenabschied oftmals alles andere als finanziell gut aufgestellt. Schließlich wird gerade die eigene Hochzeit geplant. Und das der finanzielle Rahmen, der ursprünglich für die eigene Hochzeit angedacht schnell überschritten wird weiß jeder, der bereits selbst verheiratet ist! Hierauf solltet ihr vorab also unbedingt achten und euer Programm entsprechend auswählen. Ein Vorteil dabei: der Trauzeuge bzw. die Trauzeugin sind im Regelfall jeweils sehr gute Freunde des Brautpaares. So könnt ihr als Gruppe, basierend auf der Einschätzung der Trauzeugen, bessere, finanzielle Entscheidungen treffen!

Welche Kosten werden vom angehenden Brautpaar übernommen?

Die große Frage vor dem Junggesellenabschied lautet: wer zahlt eigentlich was? Üblich ist es, dass Braut und Bräutigam am Tag des Junggesellenabschieds selbst keine, in Einzelfällen nur einen Bruchteil der Kosten übernehmen. Schließlich ist der Junggesellenabschied ihr ganz großer Tag! Da ist es nur passend, dass die Kosten für Braut und Bräutigam gemeinschaftlich von der Gruppe übernommen werden. Je nachdem welche Aktivitäten bzw. Spiele ihr für den Junggesellenabschied geplant habt, wird außerdem der Erlös von den auf der Straße verkauften Gegenständen – Kondome, Klopfer und Co. – für die spätere Feier verwendet. Allerdings sei an dieser Stelle gesagt, dass viele Junggesellen und Junggesellinnen heutzutage gezielt auf diese Programmpunkte verzichten. Der Verkauf aus dem Bauchladen ist nämlich mit einigen peinlichen Blicken verbunden. Ein „perfekter Tag“ vor der eigenen Hochzeit sieht für viele anders aus! Gerade wenn die Braut bzw. der Bräutigam sich in den Jahren vor der Hochzeit als gute Freunde erwiesen haben, könnt ihr den Junggesellenabschied nutzen, um durch die Übernahme der Kosten einfach mal „Danke!“ zu sagen. Dabei ist es egal, ob die beiden Junggesellen aus finanzieller Sicht gesehen eigentlich gut aufgestellt sind. Wie so oft geht es nämlich auch in diesem Fall rein um die Geste der Gruppe!

Das Thema „Wer zahlt was?“ bereit vorab, offensiv ansprechen!

Im Volksmund heißt es, dass man über Geld eigentlich nicht spricht. Im Fall eines anstehenden Junggesellenabschieds macht diese Einstellung allerdings wenig Sinn! Gerade der Trauzeuge muss nämlich vorab dafür sorgen, dass ein entsprechendes Programm auf die Beine gestellt wird. Hierbei muss klar sein, welcher Teil der Gruppe sich die entsprechenden Programmpunkte auch finanziell erlauben kann. Schließlich macht es keinen Sinn, wenn die Trauzeugen ein entsprechend „cooles“ Programm organisieren, nur um später festzustellen, dass ein Großteil der Gruppe sich diesen Tag eigentlich gar nicht leisten kann. Kommuniziert vorab offen über diese Themen! Nur so können Missverständnisse und Enttäuschungen vermieden werden. Außerdem solltet ihr von Beginn an – sofern ihr euch das als Gruppe erlauben könnt – die Kosten für die Braut oder den Bräutigam miteinplanen. Cool dabei ist, dass Braut und Bräutigam bei vielen Programmen grundsätzlich kostenlos spielen. Auch die Veranstalter wollen damit signalisieren, dass ein Junggesellenabschied „der“ Tag des Brautpaares ist. Über Geld und anstehende Kosten können jene sich auch noch am Tag nach dem Junggesellenabschied den Kopf zerbrechen!

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