Brautstrauß trocknen

Brautstrauß trocknen – so trocknest du deinen Brautstrauß richtig

Der Tag eurer Hochzeit war für euch beide ein bedeutender Moment, der ewig in Erinnerung bleibt. Sicherlich hast du dir lange Zeit Gedanken darüber gemacht, welches Kleid du tragen wirst und wie die Blumendekoration aussehen soll. Die Blumen für deinen Brautstrauß hast du mit Bedacht ausgewählt und für dich war gleich klar, dass du diesen Strauß nicht werfen wirst.

Du wirst ihn behalten, in eine Vitrine stellen und als schöne Erinnerung jeden Tag sehen wollen, nicht wahr? So leben die schönen Momente eurer Hochzeit auf kreative Art und Weise weiter. Außerdem hast du so immer eine tolle Story zu erzählen, wenn deine Freundinnen mal wieder bei dir im Haus sind.

Damit dein Brautstrauß allerdings so präsentabel wie möglich in die Vitrine kommt, gilt es diesen nach der Hochzeit schnellstmöglich zu trocknen. Brautstrauß trocknen ist aber dabei allerdings nicht gleich Brautstrauß trocknen! Schließlich solltet ihr den Strauß nicht nur schnellstmöglich (richtig) trocknen, sondern auch entsprechend konservieren. Sonst habt ihr den Brautstrauß später nämlich zwar in der Vitrine, richtig schön ist er im schlimmsten Fall dann aber nicht mehr!

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Das Trocknen – schon immer die erste Wahl für den eigenen Brautstrauß

Das Trocknen ist der Klassiker des Konservierens und ihr könnt hier nicht viel falsch machen. Gerade deshalb ist diese Variante auch so beliebt! Vor allem eignet sich diese Variante besonders für Brautsträuße aus Rosenblüten.

Trotzdem gibt es auch hier einige „Best Practice“ Beispiele, die du in deine Mission „Braustrauß trocknen“ miteinbeziehen kannst.

Bevor das Ganze losgeht, legt euch ein Handtuch, einen Faden und Haarspray bereit. Eure Mission kann mit diesen Utensilien im nächsten Schritt beginnen!

Nehmt den Brautstrauß aus der Vase und trocknet die Stile gut ab. Anschließend bindet ihr einen Faden fest um die Stiele. Jetzt besprüht ihr den Strauß ordentlich mit Haarspray und hängt ihn kopfüber in einen trockenen und dunklen Raum.

Wieso das Haarspray? Ganz einfach! Das Haarspray sorgt dafür, dass die Blumen ihre schöne Farbe gehalten, weiterhin schön glänzen und vor allen Dingen nicht zerreißen, wenn sie trocken sind.

Brautstrauß trocknen lassen

Ist der Brautstrauß getrocknet? Dann bekommt er die letzte Schicht Haarspray verpasst!

Nach einer Trockenzeit von zwei Monaten könnt ihr den Brautstrauß nochmals mit Haarspray besprühen und in eine Vase ohne Wasser stellen. Damit euer Strauß nun auch so schön bleibt, wie er war, sollte er vor direkter Sonne geschützt werden, da diese den Blüten Farbe entzieht.

Außerdem solltet ihr darauf achten, dass euer Brautstrauß nicht allzu sehr einstaubt! Denn Fakt ist: jedes Mal, wenn ihr euren Brautstrauß abstaubt, beschädigt ihr auch die Oberfläche. Auf lange Sicht gesehen macht euer Brautstrauß das vermutlich nicht mit. 

Falls ihr keinen dunklen Raum zum Trocknen habt, könnte ihr den Brautstrauß auch in einer Ecke eines Zimmers trocknen. Vergessen solltet ihr auch bei dieser Variante nicht, dass direktes Sonnenlicht der „natürliche Feind“ eures getrockneten Brautstraußes ist! Auch in die von euch gewählte Ecke sollte also kein direktes Sonnenlicht scheinen.  

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Den Brautstrauß mit Hilfe von Trockensalz trocknen

Eine weitere Möglichkeit euren Brautstrauß zu trocknen, ist unter der Verwendung von Trockensalz oder Trockenpulver. An dieser Stelle sei allerdings gleich gesagt, dass diese Prozedur etwas aufwendiger ist, als die erste Variante!

Trockensalz oder Trockenpulver könnt ihr problemlos im Drogeriemarkt eures Vertrauens besorgen. Wichtig ist, dass ihr euch vor dem Kauf ein wenig mit der Einwirkzeit des Trockenpulvers auseinandersetzt. Dies gibt nämlich Antwort auf die Frage, wie lange der Brautstrauß eigentlich getrocknet werden muss.

Beim Trocknungsprozess wird der Brautstrauß (vorsichtig) mit dem Trockensalz bestäubt, anschließend in Zeitungspapier gewickelt. Das Kalkül dahinter ist simpel: Salz entzieht dem Brautstrauß die Flüssigkeit.

Anschließend wird der Strauß in eine Vase gestellt und nochmals mit Trockensalz bestäubt. Je nachdem wie der Strauß nach dem ersten „Trockengang“ aussieht, kannst du diesen Schritt auch getrost weglassen. Hier ist ein gesundes Augenmaß und ein wenig Fingerspitzengefühl gefragt!

Den Brautstrauß mithilfe von Wachs konservieren

Die wohl schönste Art, den Brautstrauß zu konservieren ist mithilfe von Wachs. Wachsblumen sehen einfach so edel und zart aus! Sie altern nie und verlieren auch nie ihre Schönheit. Wenn euch euer Brautstrauß also besonders am Herzen liegt, dann konserviert ihn am besten mit Wachs!

Da das Konservieren mit Wachs nicht so einfach ist, empfiehlt es sich, einen Floristen aufzusuchen, der damit Erfahrung hat. So geht ihr auf Nummer sicher und garantiert, dass der Brautstrauß später auch so aussieht, wie ihr das gerne hättet.

Natürlich könnt ihr es aber auch selbst probieren. Hier ist im Endeffekt euer handwerkliches „Bastlergeschick“ gefragt. Aber den Spruch „Selbst ist die Frau!“ gibt es ja schließlich nicht umsonst!

Brautstrauß trocknen Tipps

So gehst du beim Konservieren mit Wachs schrittweise vor

Für die Durchführung braucht ihr Kerzenreste oder Wachsgranulat – dies möglichst farblos -damit der Brautstrauß auch von der Farbe her so bleibt, wie er ist. Zusätzlich benötigt ihr einen alten Topf.

Füllt das Wachs in den Topf und erhitzt diesen in heißem Wasser, bis das Wachs flüssig wird. Allerdings ist gerade hierbei Achtung geboten! Denn: das Wachs darf nicht mehr als 60 Grad heiß werden, da die Blüten sonst Schaden nehmen würden!

Nun taucht den Strauß in das Wachs und schwenkt ihn ein wenig hin und her. Jetzt herausziehen, abtropfen lassen und in eine Vase stellen. Fertig ist das Projekt „konservierter Brautstrauß unter Verwendung von Wachs“!

An dieser Stelle sei noch erwähnt, dass diese Methode nur mit Brautsträußen funktioniert, die nicht zu dicht gebunden sind. Bei dicht gebundenen Sträußen gelangt das Wachs nicht in die Zwischenräume. Das Ergebnis würde dann komisch aussehen und die nicht gewachsten Blumen würden zu welken beginnen. Und genau das wollt ihr ja nicht erreichen!

Blumen des Brautstraußes pressen

Hattest du einen schlichten Brautstrauß, der nur zwei oder drei sehr schöne Blüten enthält, so könntest du diese auch entnehmen und pressen. Dafür legt ihr jede Blüte zwischen ein Stück Küchenrolle und deckt sie jeweils von oben mit Zeitung ab.

Nun legt ihr auf die Zeitung entsprechend einige Bücher und lasst die Blüten ein paar Wochen trocknen. Während der Trocknungsphase solltet ihr immer wieder mal nachsehen, ob die Blüten komplett trocken sind. Der Trockenvorgang dauert je nach Blumenart nämlich unterschiedlich lange.

Sind die Blüten dann komplett getrocknet, besprüht ihr sie auch bei dieser Variante mit Haarspray. Dadurch glänzen sie schön und zerreißen nicht so leicht.

Im letzten Schritt gilt es für euch kreativ zu werden. Beispielsweise könnt ihr die Blumen in einem Bilderrahmen anordnen, auf dem Trägerpapier festkleben und als Bild neben eurem Hochzeitsfoto aufhängen. Sehr schön ist auch ein Fotocollagerahmen, in dem ihr die getrockneten Blumen mit einbaut.

Wie ihr dem getrockneten Blumenstrauß das „i-Tüpfelchen“ aufsetzt, ist in erster Linie euch überlassen. Optionen habt ihr aber in jedem Fall genug!

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